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Neben Meerschweinchen, Ratten, Farbmäusen, Goldhamstern gehören auch Rennmäuse zu den bei mir lebenden Tierarten.

Meine ersten Renner bekam ich 1986.
Ca. 7 Jahre lang hielt und züchtete ich verschiedene Rennmausfarben, meine erste richtige Farbzuchtlinie brachte ich mir direkt aus England mit. Es waren:
1 Gold-Männchen, 1 Platin-Männchen und
1 Wildagouti.-Weibchen.
Aus diesem Trio fiel bereits im ersten Wurf ein Silberagouti! Das war eine Sensation, denn die Farbe war mir bei Rennern bis dahin völlig unbekannt! Vielleicht gehörte er zu den Ersten dieser Farbe, die in Deutschland gezüchtet wurden...

Nach langer Pause zogen dann 2004 wieder Rennmäuse bei mir ein. Ich wollte neben den großen Meerschweinchen und den Hörnchen auch mal wieder etwas kleineres haben :)))

 

So kam die erste Mäusefamilie aus Österreich. Leider warn diese Tiere gesundheitlich nicht in Ordnung, was sich im Laufe der Zucht herausstellte. So habe ich diese Linie quasi aussterben lassen. Das war schade, denn äußerlich waren es sehr ansprechende Renner: sehr groß, und gut gebaut, so, wie sie eben sein sollen.

Das nächste Familienrudel kam! Es waren Tiere aus einer Futtertierzucht, die ich aus unsäglichen Bedingungen rettete. Und dann waren es auch noch Wildmongolen! Dazu später mehr.

Im Laufe des Jahres kamen noch weitere Tiere hinzu: aus einer hiesigen Hobbyzucht, dann welche aus Holland, und zuletzt wieder Wildmongolen einer völlig anderen Linie.
 

So habe ich mir eine kleine Hobbyzucht aufgebaut.

Bei der Zucht lege ich größten Wert auf große, schöne und vitale Tiere. Durch entsprechende Selektion war das kein Problem.
Die Tiere, die zur Abgabe bestimmt sind, findet ihr hier:

zu den Abgabetieren.

Rennmausteckbrief in Kurzform:

Lebensweise: in Familiengruppen in trockenen Gebieten in China und der Mongolei (Zentralasien).

Verhalten: tag- und nachtaktiv, territorial, lebhaft, neugierig, gesellig, zutraulich. Wildmongolen sind ruhiger und nicht so hektisch wie viele Farbmongolen.

Unterbringung: größere Hamster- oder Mäusekäfige, Aquarien oder Terrarien. Heller Platz, machen Lärm, Standort beachten! Häuschen, Einstreu zum Wühlen, Badesand, Röhren, ein paar Wurzeln zum Klettern und Nagen.

Platzbedarf: gering bis mittel.

Zeitaufwand für Pflege: gering bis mittelhoch.

Ernährung: vielseitig, einfach: Körnermischung (Hirse, Glanz, Getreide, etc), Heu, getrocknete Kräuter und Blüten, etwas frisches Grün, Insekten/Mehlwürmer. Trinken Wasser, aber wenig.

Zucht: meistens einfach, kann produktiv sein. Es gibt viele Farbvarianten. Besonders interessant sind die Wildmongolen.

Vorteile: lebhaft, lustig, immer was los, sehr schön zu beobachten, fesselnde Verhaltensweisen, einfache Haltung, Beißen nie, geruchlos.

Typische Probleme: Unverträglichkeit, Verletzungen durch Kampf oder Unfall. Scharren und Nagen kann stören. Geschickte Ausbrecher.

Gesundheit: Durchfallerkrankungen beachten, Jungtiere empfindlicher als Erwachsene. Manche Stämme neigen zu einer Art epileptischen Anfällen (Zucht-bzw. Domestikationsproblem).

Lebenserwartung: ca. 3-5 Jahre.

Besonderheiten: Sehr gesellig, keinesfalls einzeln halten! Familiengruppe, Männchengruppe tendenziell stabiler als Weibchengruppe. Unverträglich mit fremden Artgenossen oder anderen Tierarten. Nagen sehr viel und brauchen Beschäftigung.

Anschaffungskosten: gering

Haltungskosten: gering

 

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